Gedichte zum Trost spenden
Egal was einem Freund oder engem Bekannten zustoßen ist, geht es ihm oder ihr schlecht, ist es an Ihnen, denjenigen wieder aufzubauen und zu verhindern, dass dieser in ein tiefes Loch fällt. Ein guter Anfang ist gemacht, wenn Sie diesen Menschen mit netten Worten trösten. Im Folgenden haben wir für Sie Gedichte zum Trösten und zum Trost spenden aufgelistet, mit denen der erste Schritt schon getan ist.
Es führen über die Erde
Strassen und Wege viel,
aber alle haben
dasselbe Ziel.
Du kannst reiten und fahren
zu zwein und zu drein,
den letzen Schritt musst du
gehen allein.
Denn ist kein Wissen
noch Können so gut,
als dass man alles Schwere
alleine tut.
Hermann Hesse
Das Leben kann als ein Traum angesehen werden
und der Tod als Erwachen.
A. Shopenhauer
Der Tod, das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Heinrich Heine
Ich möchte bitter weinen,
Dass du gestorben bist;
Und doch will es mir scheinen,
Dass es so besser ist.
Es wär dein schöner Glaube
Zerfallen in der Welt,
Gleichwie im Herbst zu Staube
Des Frühlings Rose fällt.
Dich hätte jeder Kummer
Leicht wie ein Rohr gebeugt;
Wohl dir in deinem Schlummer,
Wo selbst das Träumen schweigt!
Von meinem heißen Lieben,
Das nun für ewig dein,
Wär nur dir übrig blieben
Des Treubruchs Schmerz allein.
Ich möchte bitter weinen,
Dass du gestorben bist;
Und doch will es mir scheinen,
Dass es so besser ist.
Moritz Hartmann
Warum weint man,
wenn eine geliebte Person stirbt?
Weint man weil man sie nie wieder sieht?
Weint man weil ein Teil von einem selbst stirbt?
Aber warum? Freu dich mit ihr -
sie hat den Himmel gesehen
und doch wird sie immer bei dir sein!