Gedichte zur Anteilnahme

Es kann jeden treffen und auch man selbst muss sich darüber im Klaren sein, irgendwann den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten zu müssen. Auch seinen Freunden und Verwandten sollte man in der Zeit der Trauer beistehen. Gedichte zur Anteilnahme, sind ein guter Weg, seine Trauer auszudrücken und den Hinterbliebenen in seinem Kummer beizustehen.

Die schlimmste Emotion ist nicht der eigene Schmerz,
sondern das Gefühl einen nahestehenden Menschen trauern zu sehn,
ein vom Schmerz erfülltes Gesicht dessen Hoffnung Licht erloschen scheint.
Was den Moment jedoch zum schlimmsten macht ist die eigene Hilflosigkeit.
Tiefgründige Augen schreien um Hilfe,
eine krampfhafte tränenreiche Mimik offenbart sich,
doch ist der Mensch nicht in der Lage den Verlust emotional abzuschwächen
oder gar vergessen zu machen.
Macht- und hilflos steht er da
und sein Gesicht verformt sich zu einem Abdruck der Mimik des Trauernden.


Warum blicken wir traurig ins Leere?
Warum weinen wir Tränen wie Meere?
Warum haben unsere Herzen Risse?
Warum wohl?
Weil wir Dich vermissen!


Der Beginn des Lebens
liegt nicht in der Materie,
und sein Ende liegt nicht im Grab.
Kahlil Gibran


Bewahre mir ein Erinnern wie einen Lebenskuss,
so bleib ich in der Nähe auch wenn ich gehen muss.
Erzähle von mir mit Lachen, so waren wir ja einst,
beschreibe die tollsten Sachen, auch wenn du später weinst.


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es Dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben,
die lachen können!
Und er lachte wieder.
Antoine de Saint-Exupéry