Trauergedichte zum Abschied
Oftmals trifft der Tod eines geliebten Menschen ganz unverhofft ein und der Schmerz über den Verlust bringt Welten zum einstürzen. Es kommt auch schon mal vor, dass man noch nicht einmal die Zeit hat, sich von diesem Menschen zu verabschieden. Nachträglich kann man zum Abschied ein paar Trauergedichte lesen und vielleicht sogar am Grab für alle Angehörigen laut verlesen. Hier finden Sie diese Trauergedichte zum Abschied und sie können diese völlig kostenlos rauskopieren.
Es weht der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eins.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eins ist ja keins.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben.
Drum´ wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
Lebe wohl in weiter Ferne,
und vergiss mich nicht.
Oft wär´ ich bei dir so gerne,
doch das Schicksal will es nicht.
Von dem Menschen, den Du geliebt hast,
wird immer etwas in Deinem Herzen zurückbleiben:
Etwas von seinen Träumen,
etwas von seinen Hoffnungen,
etwas von seinem Leben,
und alles von seiner Liebe.
Das Leben hilft uns nicht am Leid vorbei
und nimmt uns auch die Last nicht ab.
Doch es gibt uns Kraft zum Tragen
und begleitet uns durch schwere Stunden,
hindurch in einen neuen Tag.
Der Regen prasselt auf das Dach,
keiner hätte je daran gedacht.
Überall hört man leises Weinen,
alle wissen wen wir meinen.
Die Blumen richten ihre Köpfe nach oben,
als könnten sie vor Wut toben.
Der Regen donnert an die Scheiben,
man kann es kaum beschreiben.
Diese unheimliche Stille in diesem Raum,
ein Lachen hört man kaum.
Mit kleinen Schritten laufen wir los,
überall an den Kanten liegt Moos.
Keiner spürt mehr die Tränen,
es bringt auch nichts sie zu erwähnen.
Gleich wird jeder Abschied nehmen von dir,
ganz besonders schwer fällt es mir.
Dieses ist mein letzter Satz,
ruhe in Frieden mein kleiner Schatz!